Klonen Seite 5 2. Gesetzeslage Seite 6 3.

Klonen von Menschen

Biologie-Hausarbeit

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16.01.2018 _1

Elsa Köhler

Biologie Leistungskurs, Herr Mertens

Jahrgang 11

INHALTSVERZEICHNIS

Klonen im Allgemeinem

1. Definition Seite 3

2. Funkton in der Landwirtschaft Seite 3

3. Dolly das Schaf (Dollyverfahren) Seite 4

Klonen von Menschen

1. Stand der Forschung Seite 5

2. Gesetzeslage Seite 6

3. Moralische Auseinandersetzung Seite 7

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Klonen im Allgemeinem

1. Definition

Als Klonen (altgr.: klon – Zweig, Schössling) bezeichnet man die
Erzeugung eines genetisch

identischen Exemplars eines Lebewesens.

Die Definition des Begriffes unterscheidet sich in der Zoologie
sowie Botanik von der Definition

der Reproduktionsmedizin und der Zellbiologie. So fällt in der
Zoologie und der Botanik sowohl

die natürliche, wie auch künstliche Entstehung eines Exemplars der
selben DNA unter den Begriff.

Beispiele für natürliches Klonen sind alle Bakterien und alle
Pflanzen, diese besitzen die Fähigkeit,

sich ungeschlechtlich (vegetativ) zu vermehren.

Die Reproduktionsmedizin und die Zellbiologie hingegen verbinden
mit dem Begriff ausschließlich

die künstliche Erzeugung eines vollständigen Organismus bzw. wesentlicher
Bestandteile dessen.

Ebenfalls zu unterscheiden sind die verschiedenen Arten von
Klonen. Darunter fällt das

reproduktive Klonen und das therapeutische Klonen. Während das
reproduktive Klonen

ausschließlich die Erschaffung eines genetisch identischen
Organismus zum Ziel hat, fokussiert

sich das therapeutische Klonen auf eine Form des Klonen die der
medizinischen Behandlung dient.

(Quelle: Internet: Spektrum.de
http://www.spektrum.de/lexikon/biologie-kompakt/klonen/6448 ;

Internet: Klonen-Wikipedia,
https://de.wikipedia.org/wiki/Klonen)

2. Funktionen in der Landwirtschaft

Klonen ist mittlerweile ein gängiger Prozess von dem wir
Menschen enorm profitieren. Es werden

Kopien wertvoller Nutztiere wie zum Beispiel Rindern oder
Pflanzen angefertigt, um in der

Landwirtschaft einen maximalen Ertrag zu erzielen.

(Quelle: Zeitung: Zeit, Ausgabe 16. Mai 2013 von
Andreas Sentker)

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3. Das Schaf Dolly („Dollyverfahren”)

Am 5. Juli 1996 wurde das erste Säugetier, welches als Produkt
eines Klonverfahrens hergestellt

wurde, zur Welt gebracht. Durch Keith Campbell, (im
Roslin-Institut in der Nähre Edinburghs;

Schottland) hergestellt, war Dolly eins von 29 Embryos, welches am

Ende als Einziges überlebte.

Campbell entnahm einem Spenderschaf eine Eizelle und entfernte

den Zellkern dieser. Später entfernte Campbell einem weiterem

Schaf eine Euterzelle und entnahm ihr den Zellkern, welchen er

daraufhin in die davon entnommene Eizelle des anderen

Spenderschafs transferierte. Nach mehren Zellteilungen entratend

ein Embryo, welchen er in die Gebärmutter eines weiteren Scharfes

setzte welches diese daraufhin austrug. Dieses Verfahren des

Klonen nennt man das Dollyverfahren.

Dolly ist also eine genetische Kopie des Scharfes, welchem Keith

Campbell ursprünglich den Zellkern der Eutereizelle entnommen

hatte.

Im Laufe von Dollys
Leben war sie gebärde sie mehrere
Lämmer

auf natürliche Weise. Sie starb jedoch frühzeitig an einer

Lungenkrankheit. Im Durchschnitt werden Schafe bis zu 12 Jahre

selten sogar 20 Jahre alt. Dolly litt sehr früh, im alter von 6
Jahren

bereits an Alterserscheinungen. Forscher vermuten, dass dies im
Zusammenhang mit Dollys

unnatürlicher Herkunft steht. Bei ihrer Herstellung wurden die
implantierten Zellkerne einem

Erwachsenen Schaf entnommen, welche daher schon älter waren.

(Quelle: Internet:
TheSimpleBiology, https://www.youtube.com/watch?v=KRg1TmTKc8o

Internet: Dolly (Schaf)-Wikipedia,
https://de.wikipedia.org/wiki/Dolly_(Schaf) )

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Spectrum der Wissenschaft,

Klonen-Kompaktlexikon der Biologie

Klonen von Menschen

1. Stand der Forschung (Fertig)

Jahre lang hatten Menschen Visionen ihres eigenen Klons vor Augen.
Doch was so irreal klingt, ist

Forschern im Stammzellenlabor in der Oregon Heath and Science University zum ersten mal

gelungen.

Das Vorgehen orientierte sich an dem Dollyverfahren. Die Forscher entnahmen Körperzellen,

entfernten den Zellkern und setzen diesen in eine Eizelle, aus der
sie zuvor den Zellkern

entnommen hatten. Durch Zellteilung entwickelte sich ein Embryo.
Würden sie diesen in eine

Gebärmutter übertragen, könnte ein menschlicher Klon heranwachsen.
Jedoch sind Forscher

diesen Schritt bisher nicht gegangen. An Stelle dessen, haben sie
die Embryonen in ihren Zellen

zerlegt. Die embryonalen Stammzellen werden sich im Labor weiter
teilen und sollen so ein

Ersatzgewebe bilden, welches von Patienten nicht abgestoßen wird.
So entsteht die Möglichkeit,

unheilbare Krankheiten zuheilen.

Duplikate von Menschen mit dieser

Methode herzustellen sei jedoch nicht die

Absicht der Forschungsarbeiten. Lediglich

das sogenannte therapeutische
Klonen,

welches eins und alleine zur Herstellung

von menschlichem Gewebe, sowie von

Organen dient.

Ebenfalls stellt das therapeutische Klonen

eine Möglichkeit dar, die Patienten von ihren schweren

Krankheiten zu befreien und die Krankheit zu überlisten. Bei
diesem Methode handelt es sich um

den gleichen Vorgang wie bei dem Dollyverfahren, dem
Patienten wird der Kern einer Zelle

entnommen und in eine Eizelle transferiert. Die Eizelle wächst im
Labor zu einem frühen

Embryostadium heran, dem dann embryonale Stammzellen entnommen
werden können; welche

sich daraufhin zu jedem Gewebetyp entwickeln können. Dieses
Verfahren bietet dem nach die

Chance unheilbare Krankheiten durch die Züchtung von neuem Gewebe
mit körpereigenen Erbgut

zu heilen.

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DocCheckPictures, Reproduktives und
therapeutisches Klonen

(Quelle: Internet: Spektrum.de, http://www.spektrum.de/lexikon/biologie-kompakt/klonen/6448

Internet: Biotechlerncenter,
http://biotechlerncenter.interpharma.ch/2310-ethischeaspekte-

das-klonen-von-menschen-ist-verboten

Zeitung: Zeit „Frankensteinst Traum wird wahr”,
Ausgabe 16. Mai 2013 von Andreas

Sentker

Zeitung: Welt „Forscher klonen erstmals menschliches
Leben”, Ausgabe 15.03.2013 von

Norbert Passau und Shari Langemak)

2. Gesetzeslage

Gemäß nationaler und internationaler Regelungen ist das Klonen zur
künstlichen Erzeugung eines

Menschen verboten. Seit dem 13. Dezember 1990 wurde in der
Bundesrepublik Deutschland das

sogenannte Embryonen – Schutzgesetz auf Grund von
gesellschaftlichen, ethischen,

wissenschaftlichen und juristischen Gründen, erlassen. Es spricht
das Verbot des künstliches

Erschaffen eines menschlichen Embryos mit gleicher Erbinformation
wie ein anderer Embryo,

Fötus, Mensch oder Verstorbener verboten aus, welches und bei
Widersetzen eine fünf jähre

Gefängnisstrafe nach sich zieht.

Das therapeutische Klonen ist in einzelnen Teilen der Welt wie zum
Beispiel Schweden,

Großbritannien, Schweden, Belgien, die USA und in mehreren
asiatischen Ländern erlaubt.

In Schweiz jedoch verstößt jegliche Art des Klonen sowie Eingriffe
in das Erbgut menschlicher

Keimzellen strengstens gegen das Gesetz.

(Quelle: Internet: Embryonenschutzgesetz-Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/

Embryonenschutzgesetz

Internet: TheSimpleBiology „Dolly, ein geklontes
Schaf?!”, https://www.youtube.com/

watch?v=KRg1TmTKc8o)

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Moralische Auseinandersetzungen

Obwohl noch kein menschlicher Klon existiert wird die durch aus
ethische Frage des klonen heiß

umstritten. Vom Stand der Forschung ist es nur noch ein
Katzensprung bis zum erstem Duplikat

eines Menschen, jedoch wurde eine solche Erzeugung noch nicht
durchgeführt bzw. an die

Öffentlichkeit getragen. Trotzdem wird es als unmoralisch und
medizinische unverantwortlich

bezeichnet.

Das Reproduktive Klonen von Menschen eröffnet viele neue
Möglichkeiten. Paare die nich fähig

sind Kinder zu bekommen, könnten ihren Wunsch durch den neuen
Stand der Forschung endlich

erfüllen. Das Baby wäre nichts anderes als ein zeitversetzter
Zwilling. Jedoch besteht die Gefahr

dass wie bei dem geklonten Schaf Dolly, das Kind zunächst gesund
scheint jedoch nach einem

bestimmtem Zeitraum schwer erkrankt. Selbst wenn
Forschungsergebnisse dieses Problem

entschärfen oder Lösungsansätze erarbeiten würden, wäre dann
noch die Frage ob ein menschlicher

Klon in der Gesellschaft als gleichwertiger Mensch akzeptiert
werden würde oder auf Grund seiner

künstlichen Herkunft in der Selbstentfaltung stark
beeinträchtigt werden würde. Zudem ist klonen

ein schwerwiegender Eingriff in die Natur und behindert damit
die natürliche Evolution.

Genauso wie das reproduktive Klonen ist das therapeutische
Klonen stark diskutiert. Es wird in

Frage gestellt ob ein Mensch das Recht hat in eine Eizelle
einzugreifen, Embryonen zu gewinnen

und die daraufhin wieder zu zerstören, wenn dadurch die Möglichkeit
besteht kranken Menschen

zu helfen.

(Quellen: Internet: Fluch oder Segen?,
https://biologieprojekt2009.wordpress.com/klonen-procontra/)

Internet: Biotechlerncenter,
http://biotechlerncenter.interpharma.ch/2310-ethischeaspekte-

das-klonen-von-menschen-ist-verboten

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